Young Participants

Seit mehr als 50 Jahren finden sich jährlich junge Repräsentantinnen und Repräsentanten aus aller Welt zur „Session for Young Participants" an der Internationalen Olympischen Akademie zusammen. Die zweiwöchige Veranstaltung in Olympia widmet sich aktuellen Tendenzen und zentralen Fragen der Olympischen Bewegung. Neben einem umfangreichen Programm aus Vorlesungen, Seminaren, sportlichen Aktivitäten sowie Kunst- und Literaturworkshops steht besonders die internationale Begegnung im Vordergrund.

Die Deutsche Olympische Akademie ist verantwortlich für die Auswahl, Vorbereitung und Entsendung der deutschen Vertreterinnen und Vertreter. Stets zu Beginn eines Jahres können sich Interessierte für die Session bewerben.

Olympiareif: Young Participant Franziska Heinrichsmeier

Franziska Heinrichsmeier ist eine von drei deutschen Young Participants 2017.

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) entsendet auch in diesem Jahr drei Vertreter zur 57. Session for Young Participants an die Internationale Olympische Akademie (IOA) nach Olympia/Griechenland. Dort kommen vom 17. Juni bis 1. Juli 2017 rund 200 Repräsentanten aus über 100 Ländern zusammen. Für Deutschland nehmen zwei Studentinnen und ein Leistungssportler teil, heute stellen wir mit Franziska Heinrichsmeier die dritte Olympiareisende vor.

Bereits seit mehreren Jahren beschäftigt sich Franziska intensiv und auf vielfältige Weise mit der Olympischen Bewegung. So stand die „Darstellung des Ausschlusses russischer Leichtathleten bei Olympia 2016 in deutschen Medien“ im Fokus ihrer Bachelorarbeit, mit der sie kürzlich ihr Sportjournalismus-Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln abschloss. Auch in die Bewerbung für Olympische Spiele war sie bereits eingebunden – zumindest in der Theorie. Im Rahmen eines Seminars erarbeitete die 25-Jährige zusammen mit Kommilitonen ein Bewerbungskonzept am Beispiel Stockholms. Aus diesem Interesse heraus war sie auch als Volunteer beim Olympic Day 2016 in Köln im Einsatz und absolvierte im Frühjahr 2017 ein Praktikum bei der DOA.

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Olympia als Ziel: Young Participant Vincent Rentzsch

Vincent Rentzsch geht als einer von drei deutschen Young Participants nach Olympia.

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) entsendet auch in diesem Jahr drei Vertreter zur 57. Session for Young Participants an die Internationale Olympische Akademie (IOA) nach Olympia/Griechenland. Dort kommen vom 17. Juni bis 1. Juli 2017 rund 200 Repräsentanten aus über 100 Ländern zusammen. Für Deutschland nehmen zwei Studentinnen und ein Leistungssportler teil, die wir nacheinander vorstellen.

Der Mann im Bunde ist sportlich und beruflich ein wahres Technik-Ass. Speerwerfer Vincent Rentzsch hat einen Bachelorabschluss in Business Technology Administration und ist Business Analyst in Frankfurt am Main. Sein vierjähriges Bachelorstudium absolvierte er an der University of Maryland, Baltimore County in den USA. Als Sportstipendiat hat der 24-Jährige während dieser Zeit zudem erfolgreich trainiert: Vincent gehört aktuell zu den besten Speerwerfern Deutschlands. Schon früh setzte sich der Absolvent der Sportschule Potsdam mit den olympischen Werten auseinander und verfolgt das Ziel, selbst einmal an Olympischen Spielen teilzunehmen. An den Start geht er derzeit für die Leichtathletik-Abteilung von Eintracht Frankfurt e.V., in den Sommermonaten ist er jedoch auch als Kinder- und Jugendtrainer bei seinem Heimatverein SV electronic Hohen Neuendorf tätig.

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Erst Rio, dann Olympia: Young Participant Wiebke Arndt

YP 2017 Wiebke Arndt
Wiebke Arndt gehört zu den drei deutschen Young Participants 2017. © Fotohaus Klinger

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) entsendet auch in diesem Jahr drei Vertreter zur 57. Session for Young Participants an die Internationale Olympische Akademie (IOA) nach Olympia/Griechenland. Dort kommen vom 17. Juni bis 1. Juli 2017 rund 200 Repräsentanten aus über 100 Ländern zusammen. Für Deutschland nehmen zwei Studentinnen und ein Leistungssportler teil, die wir in den kommenden Wochen vorstellen.

Den Auftakt macht Wiebke Arndt. In ihrem Masterstudiengang Sportmanagement an der Universität Leipzig befindet sich die 25-Jährige auf der Zielgeraden. Ihr ausgeprägtes Interesse an der Olympischen Bewegung stellte sie unter anderem in einem Praktikum beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei einer selbst organisierten Reise zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro unter Beweis. Auch die DOA kennt sie bereits: Mit ihrem Team der Universität Leipzig belegte sie im Finale des Akademischen Fallstudienwettbewerbs 2016 den zweiten Platz und bewies ihr Fachwissen zum Thema „Beratung des Internationalen Olympischen Komitees für die Verbesserung des Bewerbungsprozesses für Olympische Spiele“.

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