Lehrerfortbildung feiert Jubiläum

Bereits zum 10. Mal fand die deutschlandweit einzigartige Fortbildungsreise der Deutschen Olympischen Akademie in Griechenland statt. Seit Jahren ist sie eine begehrte Qualifizierungsmaßnahme für Lehrerinnen und Lehrern aller Schularten mit Sportfakultas oder anderen schulsportlichen Erfahrungen. Was das Bildungsangebot so besonders macht, konnten 35 Lehrkräfte vom 6. bis 14. September 2014 erleben.

Unter dem Leitthema „Olympische Erziehung in der Schule: Leistung, Fairplay und gegenseitige Achtung" standen neben einem abwechslungsreichen fünftägigen Seminarprogramm vielfältige Einblicke in die Kultur Griechenlands und Besuche antiker Stätten auf dem Programm. Nach dem Beginn in Athen und der Besichtigung des Weltkulturerbes Delphi wurden die Lehrerinnen und Lehrer in der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) in Olympia von DOA-Vorstandsmitglied Manfred Lämmer und Direktor Tobias Knoch begrüßt.

Als vom IOC anerkanntes Studienzentrum der Olympischen Bewegung verfügt die IOA seit vielen Jahren über gute Rahmenbedingungen, von der die Vortragsreihen, Workshops und Gruppendiskussionen zu verschiedenen olympischen Themen im Verlauf der Fortbildung profitierten. Höhepunkt der Lehrerfortbildung war die Abschlussveranstaltung mit der Kranzniederlegung an der Stele von Pierre de Coubertin am 11. September 2014. Abgerundet wurde die achttägige Veranstaltung mit Besichtigung der Ausgrabungsstätten in Epidauros und Korinth sowie abschließend des Athener Olympiastadions von 1896.

Die Lehrerfortbildung ist eine in allen Bundesländern akkreditierte Qualifizierungsmaßnahme. Die starke Nachfrage bei den bisherigen Ausgaben zeigt das große Interesse von Lehrkräften und Schulen an dem Themenkomplex „Olympische Erziehung“ und die vielfältigen Möglichkeiten zur Umsetzung über den Sportunterricht hinaus.