Sylvia Schenk mit Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Sylvia Schenk mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier © Bundesregierung / Gero Breloer

Bei einer Feierstunde im Schloss Bellevue wurde Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), am 7. Juni mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte die Juristin für ihr herausragendes Engagement gegen Doping und für einen integren Spitzensport.

Sylvia Schenk nahm als 800-Meter-Läuferin an den Olympischen Spielen 1972 in München teil, später war sie als Rechtsanwältin tätig. Von 2007 bis 2010 war sie Vorsitzende von Transparency International Deutschland und leitet seit 2014 die dortige Arbeitsgruppe Sport. Sie engagiert sich seit langem für Transparenz und Integrität im Sport und die konsequente Bekämpfung von Doping und Spielmanipulation. Mit dem Ziel einer offenen Verbandskultur setzt sie sich für das Aufbrechen von Strukturen ein, die Fehlverhalten begünstigen, und sie macht sich stark für mehr Teilhabe und Mitbestimmung insbesondere der Athletinnen und Athleten.

Neben Schenk erhielten auch der Sportwissenschaftler Wilhelm Schänzer, der Journalist Hajo Seppelt und der Sportfunktionär Thomas Weikert das Verdienstkreuz am Bande. Im Rahmen der Feierstunde wurden außerdem die deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 sowie der Deaflympischen Winterspiele 2015 für ihre sportlichen Erfolge mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

Die Deutsche Olympische Akademie gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich.

(Quelle: Bundespräsidialamt, DOA)

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