Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportler*innen sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt. Weitere Informationen zum Jugendlager stehen unter www.olympisches-jugendlager.de zur Verfügung. 

Zwischen Rückblick und Aufbruch

Vom 8. bis 10. Mai sahen sich die Teilnehmenden des DOJL wieder – und blickten gespannt in die Zukunft

 Zwei Teilnehmenerinnen des DOJL Milano Cortina 2026 umarmen sich
Ein herzliches Wiedersehen. © DOJL/Wohlfart

Vor wenigen Wochen noch bei den Olympischen Spielen, inzwischen wieder mitten im Alltag. Der Kontrast, den die Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) zuletzt erlebten, ist beachtlich. Statt Austausch mit Frank-Walter Steinmeier, Fachsimpeln mit Athlet*innen und Wettkampfbesuchen hieß es wieder: Schule, Ausbildung oder Studium. Da kam das Nachbereitungstreffen in Berlin bestens gelegen, um den Kopf frei zu bekommen.

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„Grazie Mille“ – DOJL im Rückblick

Am Sonntag endeten die Winterspiele in Norditalien – Zeit, „Danke“ zu sagen und zurückzuschauen

Eine Teilnehmerin in Team D-Einkleidung beim Eiskunstlauf auf einem zugefrorenen See
Eiskunstläuferin Hanna Keiß. © DOJL/Wohlfart

Das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) bildete den inoffiziellen Auftakt der Olympischen und Paralympischen Winterspiele, die am Wochenende zu Ende gingen. Bereits am 4. Februar 2026 – zwei Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele – trafen sich 40 Teilnehmende aus Nachwuchsleistungssport oder Ehrenamt sowie das zehnköpfige Leitungsteam in München und reisten mit dem Bus nach Norditalien. In Mailand und Cortina d’Ampezzo erwarteten sie 15 Tage voller Eindrücke und Emotionen.

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„Unsere Forderungen für Olympia“

Teilnehmende des DOJL stellten dem Sportausschuss ihre Wünsche für eine Olympiabewerbung vor

Ein Teilnehmer macht mit Aydan Özoguz ein Selfie
Ein Selfie mit Aydan Özoguz in Antholz. © DOJL

Welche nachhaltigen Entwicklungen könnten durch eine Olympiabewerbung in Deutschland angestoßen werden? Welche Veränderungen sind nur möglich, wenn die Menschen deutschlandweit – ganz im Sinne der Kampagne „Dafür sein ist alles“ – gemeinsam an einem Strang ziehen? Darüber haben die 16- bis 19-jährigen Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlager (DOJL) diskutiert, Forderungen formuliert und dem Ausschuss für Sport und Ehrenamt um Aydan Özoguz mit auf den Weg gegeben.

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