Olympische Akademikersession: Maike Weitzmann fährt zum Postgraduiertenseminar

Maike Weitzmann verbringt den September mit Postgraduierten aus aller Welt in Olympia.

Nicht nur Sportfans und Athleten weltweit verbindet die Begeisterung für Olympische Spiele, sondern auch zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Deren Nachwuchs findet sich im September zum 25. Postgraduiertenseminar an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) in Olympia/Griechenland ein. Als deutsche Teilnehmerin entsendet die Deutsche Olympische Akademie (DOA) Maike Weitzmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Gemeinsam mit 35 Postgraduierten aus aller Welt wird sich die Doktorandin mit dem Sonderthema „Der olympische Athlet als Vorbild“ befassen, das in diesem Jahr in allen Sessions an der IOA intensiv behandelt wird. Ein Teil der Vorlesungen, Workshops und Diskussionsrunden widmet sich außerdem dem Thema „Die Olympischen Spiele und die Olympische Bewegung: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“. Traditionell werden die Programmpunkte sowohl von international renommierten Dozenten und Referenten gehalten als auch von den Teilnehmenden selbst. Diese stellen sich im Rahmen der Session gegenseitig ihre Forschungs- und Promotionsprojekte aus dem Bereich der Olympischen Bewegung vor.

Kosten und Einnahmen Olympischer Spiele in der Analyse

Seit rund einem Jahr forscht Maike Weitzmann bereits zu ihrem Promotionsprojekt, in dem sie Kosten- und Einnahmenüberschreitungen bei den Olympischen Spielen 2000 bis 2018 untersucht. Dabei vergleicht sie die Schätzungen aus den Bewerbungsdokumenten mit den finalen Einnahmen und Ausgaben. Ihr Fokus liegt auf den Einnahmen und Ausgaben der Organisationskomitees sowie der Ausgaben für spezifisch olympische Sportstätten und Gebäude wie zum Beispiel Olympiastadion, Olympisches Dorf und Mehrzweckhalle. Die 26-Jährige hat bereits ihr Bachelorstudium der Sportwissenschaft an der Universität Mainz absolviert und im vergangenen Jahr dort ihren Masterabschluss mit dem Schwerpunkt Internationales Sportmanagement gemacht. Seitdem ist sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaft tätig.

Sportlich ist Maike Weitzmann in der Leichtathletik beheimatet. Im TV Groß-Gerau, ihrem Heimatverein, ist sie seit einigen Jahren als Leichtathletiktrainerin für Kinder aktiv und engagiert sich zudem als Sportkoordinatorin im Vorstand. Tiefere Einblicke in den organisierten Sport erhielt sie darüber hinaus als Praktikantin beim Deutschen Olympischen Sportbund und dem Hessischen Leichtathletik-Verband.

In Mainzer Tradition nach Olympia

Als Teilnehmerin beim Postgraduiertenseminar in Olympia führt Maike Weitzmann eine Mainzer Tradition fort: „Einige meiner Kollegen haben in der Vergangenheit am Seminar teilgenommen und konnten nur Positives berichten. Außerdem war ich schon immer sehr interessiert an den Olympischen Spielen, daher war ich natürlich besonders motiviert, nun auch an der Session teilzunehmen“, so die Doktorandin. „Ich erwarte einen spannenden Austausch mit Doktoranden und Dozenten aus aller Welt, die zu olympischen Themen forschen und ich freue mich darauf, weitere Einblicke in verschiedene Themenfelder rund um die Olympischen Spiele zu erhalten. Und nicht zuletzt möchte ich mit der Gruppe auch Olympia und die Ursprünge der Spiele erkunden.“

Die DOA wünscht Maike Weitzmann eine unvergessliche Zeit und viele spannende Erfahrungen beim 25. Postgraduiertenseminar in Olympia.

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