Köster setzt Zeichen für Inklusion

Einen Tag nach seiner Auszeichnung ist der Team D-Athlet erneut für Special Olympics im Einsatz

Team D-Athlet Julian Köster hält zwei farbige Leibchen bei einem inklusiven Training mit Kindern in die Luft
Julian Köster im Einsatz. © SONRW/Sarah Rauch

Beim inklusiven Handballtraining mit dem deutschen Nationalspieler wurden 20 Special Olympics-Athlet*innen und 30 Teilnehmende eines Feriencamps gemeinsam aktiv. In der Sporthalle der Carl-von-Ossietzky-Grundschule im Kölner Stadtteil Longerich absolvierten sie verschiedene Übungsstationen, an denen Julian Köster handballerische Grundlagen wie Koordination, Zielgenauigkeit und Teamarbeit spielerisch vermittelte.


Tipps vom Nationalspieler und Preisträger

Im Anschluss standen Spiele im Vordergrund, bei denen vor allem der Spaß nicht zu kurz kam. Auch hier brachte sich der Team D-Athlet ein und übernahm die Rolle des Schiedsrichters. Köster, der neben seiner Profikarriere an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre im Master studiert, nahm sich darüber hinaus viel Zeit für die Teilnehmenden.

Nach der 90-minütigen Einheit folgten eine offene Fragerunde und eine Autogrammstunde. Sie boten den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, Einblicke in den Alltag eines Leistungssportlers zu erhalten und sich persönlich mit ihm auszutauschen.

Für sein herausragendes Engagement, das der 2,03 Meter große Rückraumspieler in Longerich einmal mehr unter Beweis stellte, war Köster bereits am Vortag ausgezeichnet worden: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) ehrten ihn mit dem Sonderpreis des Fair Play Preises des Deutschen Sports.

  • © Special Olympics NRW/Sarah Rauch
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Olympics, Paralympics und Special Olympics

„Gemeinsam mit unserem Botschafter Julian Köster zeigt sich, wie Sport Menschen verbindet – völlig unabhängig von ihren Voraussetzungen“, sagt Pia Horenkamp, Geschäftsleiterin Special Olympics NRW. „Diese Veranstaltungen sind ein starkes Signal für gelungene Inklusion. Besonders bedanken möchte ich mich bei der Stadt Köln, dem Stadtsportbund Köln und dem Longericher SC. Nur zusammen können wir solche Erlebnisse möglich machen.“

Auch der Landessportbund war vor Ort und informierte über die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Bis zum 19. April haben die Menschen in 17 Kommunen an Rhein und Ruhr die Möglichkeit, ihre Stimme im Bürgerentscheid abzugeben.

Köster selbst spricht sich klar für die Bewerbung aus: „Es ist ein Privileg, dass wir wählen dürfen. Wenn wir so ein Sportereignis in unsere Region bringen können, sollten wir diese Chance nutzen. Wir können hochklassige Wettkämpfe vor der Haustür erleben und gleichzeitig Kinder dafür begeistern, sich zu bewegen – das tut unserer Gesellschaft insgesamt gut.“

Auch Pia Horenkamp befürwortet die Initiative: „Wir sehen in KölnRheinRuhr die Chance, Inklusion und Vielfalt für und mit dem Sport dauerhaft in NRW zu verankern. Daher unterstützen wir die Bewerbung ausdrücklich.“

Quelle: Special Olympics NRW / DOA

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