Eine erfolgreiche Titelverteidigung
Für ihr DFOJL Paris 2024 – erneut erhält die DOA den EOA Flame Award „Olympic Education“
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| Arnaud Richard, Lisa Kaisner und Peter Fegers (v.l.n.r.) mit dem Preis. © COV/Tomas Kozacek |
Back to Back – zum zweiten Mal in Folge wird die Deutsche Olympische Akademie (DOA) von den Europäischen Olympischen Akademien (EOA) für ihre bemerkenswerte Arbeit in der Olympischen Erziehung ausgezeichnet. Im Rahmen des 7. EOA-Kongresses, der bis Freitag in Prag stattfindet, erhielt die DOA den EOA Flame Award in der Kategorie „Olympic Education“ für das Deutsch-Französische Olympische Jugendlager (DFOJL) Paris 2024.
„Olympic Education“ – EOA ehrt CNOSF, DOA und dsj
Allen voran der nachhaltige Einfluss des internationalen Projekts, das die DOA gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend (dsj) und dem Französischen Olympischen Komitee (CNOSF) sowie mit Förderung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) organisiert hatte, beeindruckte die neu zusammengesetzte Jury.
„Das DFOJL Paris 2024 war das erste binationale Olympische Jugendlager der DOA und dsj. Es stellt damit einen Meilenstein in der deutsch-französischen Zusammenarbeit dar und inspiriert zu länderübergreifenden Kooperationen in ganz Europa“, betonte Prof. Dr. Manfred Lämmer, Präsident der Europäischen Olympischen Akademien.
Bei der Preisverleihung, die Teil des Gala-Dinners am Dienstagabend war, waren Vertreter*innen der drei Projektpartner zu Gast: Peter Fegers, DOA-Referent Kommunikation, und Lisa Kaisner, dsj-Referentin Internationale Jugendarbeit, waren aus der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise nach Prag gekommen. Stellvertretend für das CNOSF nahm Arnaud Richard, Präsident der Französischen Olympischen Akademie (ANOF), den Flame Award entgegen.
„Das Olympische Jugendlager hat in Paris junge Menschen zusammengebracht, um sie für ein nachhaltiges Engagement im Sport zu begeistern – ob im Leistungssport oder Ehrenamt. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere binationale Veranstaltung auch ein Jahr nach der Durchführung über die deutsch-französischen Landesgrenzen hinaus große Anerkennung findet", betont Wiebke Arndt, kommissarische Direktorin der DOA und Teil des binationalen Leitungsteams.
Mehr Informationen zum DFOJL Paris 2024 – einem Projekt, das 100 Jugendliche beider Länder bei den Olympischen Spielen zusammenbrachte und Werte wie Freundschaft, Respekt oder interkulturelles Verständnis erlebbar machte – finden sich auf der offiziellen Website.
Auch Serbien, Tschechien und die Ukraine ausgezeichnet
Neben der DOA, der dsj und dem CNOSF wurden drei weitere Organisationen geehrt – ein Qualitätszeugnis der eingegangenen Bewerbungen, wie Lämmer hervorhob. Alle Projekte wurden in sieben Kategorien (Impact, Innovation, Execution, Collaboration, Legacy, Outcomes, Presentation) bewertet, die höchste Gesamtpunktzahl entschied über die Plätze.
In der Kategorie „Olympic Education“ gewann ebenfalls die Serbische Olympische Akademie einen Flame Award. In der Rubrik „Olympic Heritage“ wurden die Nationale Olympische Akademie der Ukraine und die Tschechische Olympische Akademie ausgezeichnet.
Über den EOA Flame Award
Seit 2023 zeichnen die Europäischen Olympischen Akademien (EOA) bewährte Initiativen ihrer Mitglieder aus, die die Olympische Idee in Europa und darüber hinaus fördern. Die Projekte dienen als Vorbild für andere Nationale Olympische Akademien und regen an, die Werte des Olympismus zu leben. Der EOA Flame Award wird in den Kategorien „Olympic Education“ und „Olympic Heritage“ vergeben. Weitere Informationen finden sich auf der EOA-Website.


