Olympic Day

Olympic Day Digital vom 22. bis 26. Juni 2020: Splash mit laufenden Kindern beim Olympic Day

Der Olympic Day erinnert jährlich am 23. Juni an die Gründung der Olympischen Bewegung durch Pierre de Coubertin 1894. Jedes Jahr beteiligen sich weltweit mehr als 100 Länder auf allen Kontinenten an diesem Feiertag. Die Nationalen Olympischen Komitees organisieren zu diesem Anlass Sport-, Kultur-, und Bildungsangebote für Menschen jeden Alters.

Das diesjährige Motto „Let’s Move“ und die Hashtags der Kampagne – #OlympicDay und #LetsMove – soll Jung und Alt weltweit inspirieren, sich täglich für eine bessere Gesundheit zu bewegen.

Ausrichter des Olympic Day in Deutschland ist die Deutsche Olympische Akademie im Auftrag des DOSB. Am 23. Juni 2026 findet der Olympic Day für die Klassen vier bis sieben im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln mit Schüler*innen, Athlet*innen von Team D und Team D Paralympics sowie Angeboten von Vereinen, Verbänden und Organisationen aus dem Sport statt.

Olympic Day 2025 – ein Rückblick

Die DOA unterstützte vielerorts Veranstaltungen zum Gründungstag des IOC

Die Olympischen Ringe in Weiß und das Motto des Olympic Days 2025 auf rotem Hintergrund: Pick your +1 and move together
Der OIympic Day 2025: Let's Move +1 © IOC

„Keep moving with your +1” – so lautete das Motto des Olympic Day 2025. Denn Sport macht gemeinsam mehr Spaß als allein, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit seiner Let’s Move-Kampagne betont. Die Initiative wurde vor zwei Jahren gegründet, um Menschen weltweit zu einem aktiveren Lebensstil zu motivieren. Neben der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), die ihren Olympic Day am 18. Juni in Köln ausrichtete, beteiligten sich viele Partnerorganisationen der DOA mit eigenen Events.

Olympischer Fackellauf an der Universität Mainz

Am 23. Juni – dem Gründungstag des IOC im Jahre 1894 und damit der offizielle Olympic Day – wurde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) die Olympische Idee spürbar. Nach der Begrüßung mit spannenden Fakten zur Geschichte und Bedeutung des Olympic Day nahmen die Studierenden an einem gemeinsamen Fackellauf im Stadion teil. Im Anschluss sorgten Stationen wie Ringwerfen und Staffelläufe für Bewegung, Teamgeist und Begeisterung. Weitere Eindrücke finden sich auf den Instagram-Kanälen der DOA und JGU.

Olympic Day Run der Deutschen Schule Mailand

Der 23. Juni war auch in Italien der Auftakt für die „Olympic Days“ der Deutschen Schule Mailand. Die Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 beschäftigten sich ausführlich mit der Olympischen Bewegung – von der Geschichte des Marathonlaufs über die Austragungsorte, besondere historische Ereignisse, die Paralympics bis zu den bevorstehenden Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026.

Der Höhepunkt: ein Marathon-Staffellauf am 25. Juni in der Arena des Parco Sempione. Als Team liefen die 42 Teilnehmenden insgesamt 263 Kilometer. Lehrerin Julia Sedlmeier legte sogar die volle Marathon-Distanz von 42 Kilometern zurück und begeisterte ihre Schüler*innen. „Ich fand dieses Projekt super cool, weil wir so viel gelaufen sind und ein spannendes Thema bearbeiten konnten – die Geschichte des Marathons“, hielt Mika aus der 5b fest, während Florian aus der 9c „das Teamwork und Kennenlernen der anderen Klassen“ besonders gefielen.

Olympic Study Day der Universität Münster

Am 26. Juni fand der hybride Olympic Study Day des Willibald Gebhardt Instituts (WGU) an der Universität Münster mit über hundert Teilnehmenden statt. Nach der Eröffnung durch Prof. Dr. Michael Krüger, Vizepräsident des WGI, sprach Prof. Dr. Andreas Niehaus von der Universität Gent (Belgien) über das Selbstverständnis und die Entwicklung der Olympischen Bewegung in Asien. Nachdem in Tokio 1964 und 2020, Seoul 1988 sowie Peking 2008 und 2022 bereits Olympische (Winter-)Spiele ausgetragen wurden, steht Indien mit der Metropole Ahmedabad in den Startlöchern für eine Bewerbung um die Spiele 2036. Darüber berichtete Yoonky Song, der als WGI-Vertreter im Januar am Olympischen Kongress in Ahmedabad teilgenommen hat.

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    Annette Hofmann hielt am 18. Juni die Begrüßung in Köln, am 2. Juli moderierte sie ein Podium über die Nachhaltigkeit der Olympischen Spiele. © DOA/Kai Peters
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    Kinder und Jugendliche der Deutschen Schule Mailand beim Olympic Day Run in der Arena des Parco Sempione. © DSM
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    Die „Olympic Days“ in Mailand vereinten Sport und Bildung: Schüler halten einen Vortrag über die Olympische Idee. © DSM
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    Gruppenfoto im Leichtathletikstadion der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. © DOA
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    JGU-Studierende formen während des Rahmenprogramms die Olympischen Ringe. © DOA
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    Sporthistoriker Ansgar Molzberger vermittelt seinen Studierenden die Olympische Bewegung, hier im antiken Stadion im griechischen Olympia. © DOA
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Olympic Study Day des ICSSPE und der PH Ludwigsburg

Der ökologische Fußabdruck ist weltweit zentrales Gesprächsthema. So auch bei der Online-Podiumsdiskussion „Balancing Gold and Green: Sustainability Challenges of the Olympic Games“ des International Council of Sport Science and Physical Education (ICSSPE) und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, die von Prof. Dr. Annette Hofmann moderiert wurde. Zu Gast: Prof. Dr. Pierre-Olaf Schut (Frankreich, Gustave Eiffel University), Prof. Dr. Daniel Svensson (Schweden, Malmö University) und Prof. Dr. Jeffrey Levine (USA, Drexel University).

Die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 verfolgten das Ziel, die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten zu werden. Zwar konnte die Luftverunreinigung verglichen mit London 2012 und Rio 2016 um über 50 Prozent reduziert werden, das ambitionierte Ziel zweimal geringerer CO₂-Emissionen wurde aber deutlich verfehlt, so Schut. Svensson sprach den Begriff „Sportifizierung“ an, also die zunehmende Technisierung und Leistungsorientierung: Durch mehr Engagement und Equipment würden zwar bessere Ergebnisse erzielt, diese hätten jedoch häufig negative ökologische Folgen. Als möglicher Lösungsansatz, um die Umweltbelastung durch Sportgroßveranstaltungen zu senken, hob Levine das Konzept des „Downsizing“ hervor, wie die Verkleinerung durch weniger Wettkämpfe oder Austragungsstätten.

Das Fazit: Der ökologische Fußabdruck bleibt für das IOC und IPC der elementare Aspekt, um die Olympischen und Paralympischen Spiele so emissionsfrei wie möglich zu gestalten.

Profilergänzung „Olympische Studien“ an der DSHS

An der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) wurde der Olympic Day erneut im Rahmen der Profilergänzung „Werte, Wettkampf, Weltereignis: Aktuelle und historische Facetten der Olympischen Spiele“ thematisiert, die am Institut für Sportgeschichte/Zentrum für Olympische Studien von Prof. Dr. Stephan Wassong, Dr. Ansgar Molzberger und Marloes Ekkelboom angeboten wird. In den sechs Semesterwochenstunden umfassenden Lehrveranstaltungen, zu denen auch eine Projektarbeit zum Thema „Olympiabewerbung“ zählt, setzten sich Studierende verschiedener Bachelor-Studiengänge intensiv mit der Geschichte der Olympischen Bewegung, aber auch mit aktuellen Herausforderungen auseinander.

Im Sommersemester 2025 nahmen 26 Studierende an der Profilergänzung teil, zum Programm gehörte auch der Besuch des Olympic Day der DOA im Deutschen Sport & Olympia Museum.

 

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