Olympic Day in Sportdeutschland
Unter dem Motto „Let's Move“ begeistern bundesweit zahlreiche Veranstaltungen für mehr Bewegung
![]() |
| Das Logo der Kampagne „Let's Move“. © IOC |
Die Olympischen Spiele leben nicht nur von Medaillen und Rekorden, sondern von den Geschichten der Menschen. Genau das wurde am Olympic Day deutlich, der weltweit gefeiert wird und an die Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 23. Juni 1894 erinnert. Wir blicken auf Events in den drei deutschen Bewerberregionen, die sich aktuell um Olympische und Paralympische Spiele bemühen und mit Unterstützung der Kampagne „Dafür sein ist alles“ zu mehr Bewegung motivieren.
Berlin – von der „Schnellen Socke“ bis „Jugend trainiert“
Bereits am 19. Juni – also einige Tage vor dem Geburtstag des IOC – fand am Tagore-Gymnasium Berlin im Rahmen eines Schüleraustauschs ein binationaler Olympic Day statt. Auf Einladung der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS) und des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) führte Team D-Judoka Renée Lucht mit 25 Jugendlichen eine Sporteinheit „auf der Matte“ durch und nahm sich im Anschluss viel Zeit für die Fragen der Schüler*innen. „Es war ein totaler Erfolg“, zeigt sich Französischlehrerin Anke Müller begeistert und sagt: „Machen wir wieder!“
Auch die 64 Schüler*innen beim Finale der „Schnellen Socke“ in Neukölln waren mit großer Begeisterung dabei. Seit 1996 suchen bis zu 30 Schulen im Kiez flinke Nachwuchstalente. Mit Lichtschrankensprints werden zunächst pro Schule die Besten ermittelt: Von den 8.500 Teilnehmenden der Klassen zwei bis fünf qualifizierten sich jeweils acht Schüler*innen pro Geschlecht und Jahrgang für das Finale. Zum 30-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs besuchten Lisa-Marie Kwayie (Team D) und James Adebola, die früher selbst als „Schnelle Socken“ sprinteten, den Abschluss in der Buschkrugallee.
KölnRheinRuhr – ein Schultag im Zeichen des Olympic Day
Am 15. Juli wird am Tannenbusch-Gymnasium, der Eliteschule des Sports in Bonn, nach der Premiere im Jahr 2024 erneut ein Olympic Day ausgerichtet. In enger Abstimmung mit der DOA werden auf den schuleigenen Sportflächen verschiedene Aktionsstände angeboten, die zum Ausprobieren einladen. Die Veranstaltung richtet sich an die Klassen fünf bis Q1 – und damit an über tausend Schüler*innen.
München – olympische Begeisterung für Jung und Alt
Anlässlich des Olympic Day am 23. Juni luden der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) und die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) zu einem mehrgliedrigen Programm ein:
Um halb zehn startete der Aktionstag mit 60 Siebtklässler*innen der Eliteschule des Sports München-Nord im Olympiapark. Bevor es an zahlreiche Sportstationen ging, führten niedrigschwellige Impulse in den Olympic Day ein:
- Team D-Athletin Alexandra Burghardt erzählte von der 4×100-Meter-Staffel, mit der sie bei den Olympischen Spielen Paris 2024 die Bronzemedaille gewonnen hatte;
- Dr. Silke Mathiak beleuchtete in ihrem Vortrag die Geschichte der Anlage;
- Jörn Verleger, Vorsitzender des DOG-Ortsverbandes, vermittelte spielerisch die (olympische) Werte wie Fair Play, Freundschaft und Respekt.
Es folgten drei weitere Programmpunkte der DOG:
Zunächst fand am Nachmittag eine Talkrunde in einem am Marienplatz gelegenen Café statt. Zwei Stunden lang tauschten sich unter Moderation der stellvertretenden DOG-Vorsitzenden Monika Oberndorfer Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Gesellschaft über die Spiele „damals – heute – morgen“ aus. Mit dabei waren unter anderem Olympiasieger Manfred Schnelldorfer (Eiskunstlauf), Paralympics-Sieger Michael Teuber (Para Radsport), die Münchener Stadträte Beppo Brem und Armin Gastl sowie der designierte Geschäftsführer des Olympiaparks Clemens Baumgärtner.
Weiter ging es am Abend mit der Premiere des Dokumentarfilms „Uphill Life – From the First Skitour to the Olympic Start Line“ im Ehrengastbereich der Olympiahalle. Der 25-minütige Streifen begleitet den deutschen Skibergsteiger Finn Hösch auf seinem Weg von den ersten Skitouren in den Bergen bis zum Start bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026.
Abschließend fand ein inklusiver Lauf unter dem Motto „Run for Olympic Values“ statt – mit einer Originalfackel der Olympischen Spiele München 1972 als Highlight. Gemeinsam liefen die Teilnehmenden eine zwei Kilometer lange Runde um den Olympiasee.
Let’s Move – eine weltweite Bewegung
Die Veranstaltungen von Berlin bis München zeigen, dass die olympische und paralympische Idee weit über den Spitzensport hinausreicht: Sie verbindet Generationen, schafft Begegnungen und hält die Erinnerung an unvergessliche Momente lebendig.
Ihr möchtet selbst einen Olympic Day ausrichten? Schreibt uns an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – wir beraten Euch gerne.
Quelle: DOA / DOG



