Ein FSJ im Sport

Lili Borchmann berichtet über ihre spannende Zeit bei der Deutschen Olympischen Akademie

Lili Borchmann vor den Olympischen Ringen
Olympische FSJlerin: Lili Borchmann © DOA

Same, same but different: Seit dem 1. Oktober 2024 absolviert die Frankfurter Abiturientin Lili Borchmann ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Deutschen Olympischen Akademie (DOA). Sie folgte auf Erik Behrens, der kurz zuvor seinen Bundesfreiwilligendienst beendet und damit ein neues DOA-Kapitel in der Zusammenarbeit mit jungen Mitarbeitenden geschrieben hatte. An dieser Stelle blickt unsere erste FSJlerin auf ihre wertvollen Erfahrungen im Sportsektor und ihr Wissen aus vier Seminarwochen.

Von Bildung über Öffentlichkeitsarbeit bis Veranstaltungen

Das FSJ bietet Lili die einzigartige Chance, ihre Leidenschaft für den Sport zu vertiefen, neue Kompetenzen zu erlernen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Dabei unterstützt sie die Akademie in ihren drei Kernbereichen: Bildung, Kommunikation und Veranstaltungen.

Für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt Lili u. a. den DOA-Kanal auf TikTok weiter. Sie entwirft neue Formate, steht für Videos selbst vor der Kamera und hilft, das oftmals abstrakte Thema „Olympische Wertevermittlung“ auch für eine jüngere Zielgruppe greifbar zu machen.

Außerdem arbeitet sie bei verschiedenen Events wie dem 11. Biebricher Schlossgespräch, in dessen Rahmen der Fair Play Preis des Deutschen Sports 2024 vergeben wird, oder dem Olympic Day mit. Im Bildungsbereich unterstützt sie die Vorbereitungen von Workshops, damit Lehrkräfte praxisnahe Hilfestellungen für die „Olympische Erziehung“ erhalten.

Deep Dive: Bildungsseminare der Sportjugend Hessen

Eine Art „Supervision“ bieten die einwöchigen Bildungsseminare der Sportjugend Hessen, bei denen sich Lili mit Gleichgesinnten über ihre Arbeit austauschen und weiterführende Inhalte erlernen kann. In den Theorieeinheiten werden wichtige Themen wie Kindeswohl und die Anatomie des menschlichen Körpers behandelt. Der Praxisteil bietet die Möglichkeit, eigene Sportstunden zu planen und verschiedene Disziplinen kennenzulernen.

„Für mich persönlich sind das harmonische Miteinander und aktive Sporttreiben besondere Highlights“, sagt Lili. Insbesondere die Möglichkeit, neue Sportarten wie Wasserball, Rugby oder Lacrosse kennenzulernen, „die ich vorher noch nie ausprobiert hatte“, würde ihren Horizont erweitern.

Die ersten vier Termine in Alsfeld, Wetzlar, Kassel und Frankfurt a. M. liegen bereits hinter der passionierten Volleyballerin. Im Juni folgt die fünfte und letzte Seminarwoche, ehe es auf die Zielgerade ihres FSJs an der Otto-Fleck-Schneise geht.

Was Lili im Anschluss machen möchte? Das erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

 

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