Landeskoordinatorin in Olympia
Monika Zachau hat selbst an der IOA studiert – und half nun den Young Olympic Ambassadors
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| Monika Zachau und Isidoros Kouvelos. © IOA |
Nicht nur Teilnehmende prägen ein Event, sondern auch das „Team hinter dem Team“. Monika Zachau wirkte als Landeskoordinatorin intensiv bei der 64. Internationalen Session für Young Olympic Ambassadors (YOA) mit, die vom 8. bis 21. Juni an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) stattfand. Ein bekannter Ort für die Regensburgerin, die nach ihrem Lehramtsstudium den Master „Olympic Studies“ in Griechenland angeschlossen hatte. Wir blicken auf ihre Aufgaben im Verlauf der Session.
Ein breitgefächertes Portfolio
Bereits 2023 hatte Monika Zachau als Koordinatorin an der 63. YOA-Session mitgewirkt. Bei ihrer zweiten Teilnahme waren die Aufgaben erneut vielfältig: Im Vorfeld der Veranstaltung verfasste sie das erste Kapitel des YOA-Handbuchs und nahm an mehreren Vorbereitungstreffen teil, in denen sie Kolleg*innen und Teilnehmende kennenlernte.
In Olympia unterstützte Monika dann den reibungslosen Ablauf des Programms, das 140 zukünftige olympische Botschafter*innen aus 80 Nationen zusammenbrachte. Sie beantwortete Anliegen der Delegierten, löste Konflikte, organisierte das Sportprogramm und leitete die Arbeitsgruppe von Luis Chab, die Lösungsvorschläge für aktuelle Herausforderungen der Olympischen Bewegung entwarf.
Ein klassischer (Arbeits-)Alltag
„Vor Ort wurde es nie langweilig“, beschreibt Monika ihre Zeit auf dem Campus. Nach dem Frühstück kamen die Koordinator*innen zusammen, um die Agenda des Tages zu besprechen. Anschließend unterstützte sie die Vorbereitungen für die Vorlesungen. In den darauffolgenden Working Groups stand sie den Delegierten unterstützend zur Seite, ehe es in die gemeinsame Mittagspause ging. Am Nachmittag begleitete sie u. a. Volleyball-Workshops und korrigierte die Arbeiten der Arbeitsgruppen.
Der Feierabend startete mit einem vielfältigen Sportprogramm, für den an der IOA zahlreiche Angebote bereitstehen: von Beachvolleyball bis Schwimmen. Nach dem Dinner kamen alle Teilnehmenden zusammen, um beim „Social Evening“ die Choreografien aus ihren Workshops zu präsentieren oder ihre Kulturen durch traditionelle Tänze, Musik, Präsentationen und Spiele vorzustellen.
Ihre Visionen für die Zukunft
Auch Monikas Pläne für die kommenden Monate sind eng mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für Sport und die Olympische Bewegung verknüpft. Vom 17. bis 20. Juli ist sie als Volunteer bei den EuroGames 2024 in Wien im Einsatz, die Wettkämpfe in 31 Sportarten an 32 Standorten vereinen. Am 3. August reist sie als deutsche Repräsentantin zum Treffen der International Olympic Academy Participants Associations nach Paris. Mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) möchte sie zukünftig noch enger zusammenarbeiten, um junge Menschen aus aller Welt zu vernetzen und die olympischen Werte zu fördern.
„Ich kann nicht in Worte fassen, wie großartig es war, zwei Wochen mit inspirierenden, engagierten und hart arbeitenden Menschen aus über 80 Ländern zu verbringen“, blickt Monika auf die 64. YOA-Session zurück. Ihr absolutes Highlight: Der Geburtstag der IOA am 16. Juni, an dem alle Teilnehmenden gemeinsam „We Are the World“ sangen.


