Young Participants: Die Olympiafahrer stehen fest

Jurymitglieder und Bewerber für die Session beim Auswahltreffen in Frankfurt.

Junge Menschen aus aller Welt treffen, sportpolitische Themen diskutieren und olympische Atmosphäre hautnah erleben: Das bietet jedes Jahr die Session for Young Participants an der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) in Olympia/Griechenland. Für die 58. Session vom 16. bis 30. Juni dürfen alle Nationalen Olympischen Komitees weltweit wieder bis zu drei Teilnehmende zwischen 20 bis 35 Jahren entsenden. Die Young Participants erwarten Vorträge und Diskussionsgruppen zum diesjährigen Hauptthema „The athlete as a role model“ sowie Geschichte und Gegenwart der Olympischen Bewegung, außerdem nehmen sie an einem umfassenden Sport- und Kulturprogramm teil.

Die Nominierung der deutschen Repräsentanten obliegt dabei traditionell der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), die vergangene Woche aus zahlreichen Bewerbungen die überzeugendsten Kandidatinnen und Kandidaten nach Frankfurt einlud. Die Bewerberinnen und Bewerber präsentierten dabei historische und aktuelle Fragestellungen rund um die Olympische Bewegung. Anschließend diskutierten sie die Themen mit ihren Mitbewerbern und der Jury, bestehend aus den DOA-Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Manfred Lämmer (Deutsche Sporthochschule Köln), Prof. Dr. Holger Preuß (Universität Mainz), DOA-Direktor Tobias Knoch und Referentin Isabel Flory.

Drei Nachwuchspädagogen vertreten Deutschland
Die Wahl der Jury fiel schließlich auf drei Studierende mit pädagogischem Hintergrund: Die Lehramtsstudenten Annalena Möhrle (Universität Bayreuth) und Maximilian Rief (Universität Marburg) sowie die Studentin der Erziehungs- und Sportwissenschaft Mira Gunkel (Universität Frankfurt). Sie setzten sich beim Auswahltreffen durch ihre Vorträge und Diskussionsbeiträge gegen starke Konkurrenz durch.

„Die Entscheidung war aufgrund der hohen Qualität der Beiträge auch in diesem Jahr nicht einfach“, sagte Tobias Knoch mit Blick auf den Auswahlprozess. „Wir sind uns aber sicher, eine sehr motivierte Delegation für die Session gefunden zu haben, die Deutschland in Olympia mit ihrer offenen Art und fundierten Beiträgen sehr gut vertreten wird.“

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