Das DOJL zuhause bei Team Deutschland

Gruppenbild des DOJL mit Eric Frenzel
Das DOJL feiert mit Olympiasieger Eric Frenzel im Deutschen Haus. © DOJL

Am vierten Wettkampftag waren die Teilnehmenden des Deutschen Olympischen Jugendlagers erneut im Deutschen Haus zu Gast und unterhielten sich dort mit Mitgliedern des DOSB-Präsidiums. Einige hatten sogar die Möglichkeit, das Olympische Dorf zu besuchen und erhielten dort einen einzigartigen Einblick in das Leben und Wohnen der Athleten während der Spiele.

Der Essensaal im Olympischen Dorf war mehr als beeindruckend. Hunderte Sportler aus den verschiedensten Sportarten und Nationen tummelten sich an den Tischen. Es wurde gelacht, sich ausgetauscht oder ganz in Stille für sich alleine etwas Pause vom Trubel gesucht. Mittendrin waren heute 20 Teilnehmende des Deutschen Olympischen Jugendlagers. Überrascht zeigten sich diese vor allem vom dortigen Essensangebot, das sie selbst probieren durften: „Ich hätte nicht gedacht, dass das Olympische Dorf Gerichte aus der ganzen Welt anbietet“, sagte Silke Fischer. Abseits des Essenssaals warfen die Jugendlichen einen Blick in das Quartier von Team Deutschland. Dabei trafen sie unter anderem die Biathleten Erik Lesser und Arnd Peiffer. „Der Tag war fantastisch, wir haben viele neue Eindrücke bekommen und durften viele Fragen stellen. Es war ein sehr schönes Gefühl, den Sportlern so nahe zu sein, weil sie uns praktisch immer über den Weg gelaufen sind“, sagte Silke begeistert.

Anschließend trafen sich alle Teilnehmenden des DOJL im Deutschen Haus mit Mitgliedern des DOSB-Präsidiums zu einer Gesprächsrunde. Dort beschrieb Alfons Hörmann gleich zu Beginn, dass das Jugendlager im Team Deutschland deutlich wahrgenommen wird – und nicht nur dort: „Ihr seid bei manchen Wettkämpfen fast genauso oft im Bild wie die Sieger“, so der DOSB-Präsident. Vor allem mit Blick auf die bislang gewonnen Medaillen beschrieb er die Stimmung im Team als äußerst positiv, betonte aber auch, dass man in dieser Situation nicht übermütig werden dürfe.

Im weiteren Gespräch standen neben Hörmann die Präsidiumsmitglieder Jan Holze, Walter Schneeloch und Petra Tzschoppe den Jugendlichen Rede und Antwort – von der Dopingproblematik rund um die russische Mannschaft über Anreize für eine Leistungssportkarriere bis zur Übermacht des Fußballs im deutschen Sport und dem stetig an Relevanz gewinnenden Thema E-Sport. Sie ermunterten die Jugendlichen, sich stets aktiv in Diskussionen rund um den Sport einzubringen und ihre Begeisterung für die Olympischen Spiele nach dem Jugendlager weiterzutragen.

Ein weiterer Höhepunkt im Deutschen Haus war die Begrüßung des frisch gebackenen Olympiasiegers in der Nordischen Kombination, Erik Frenzel, für den die Jugendlichen jubelnd Spalier standen, als er zu seiner Siegesfeier eintraf.

Am Morgen hatten die Jugendlichen erneut Wettkämpfe der Olympischen Spiele besucht. Die Ski-Fans beim Slalom der Damen erlebten leider eine windbedingte Absage, machten sich dafür aber auf den Weg zum Olympic Plaza, um sich das Olympische Feuer aus der Nähe anzuschauen. Im Coastal Cluster verfolgten zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vorrundenspiele im Curling, 20 Sportlerinnen und Sportler des DOJL bejubelten beim Snowboard die besten Tricks in der Halfpipe. Beim Finale der Männer zeigten die Athleten beeindruckende Flugshows. Am Ende setzte sich US-Superstar Shaun White mit seinem letzten Versuch die olympische Krone auf: „Beim letzten Lauf von Shaun White hat man direkt gemerkt, dass er richtig gut unterwegs ist. Das ganze Publikum hat die Spannung gespürt und mitgefiebert“, sagte Gabriella Moser, die im Stadion dabei war und den Olympiasieger am Ende mit dem gesamten Jugendlager feierte.

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