Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportler*innen sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt. Weitere Informationen zum Jugendlager stehen unter www.olympisches-jugendlager.de zur Verfügung. 

DOJL bei Botschafterempfang im Deutschen Haus

Politik und Sport trafen sich am Sonntag im Deutschen Haus in Krasjana Poljana. Der Ständige Vertreter der deutschen Botschaft in Russland, Dr. Georg Birgelen, hatte geladen und viele Sportler und Funktionäre sind seiner Einladung gefolgt. Mit dabei waren auch die Teilnehmer*innen des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL). Sie nutzten die Zeit im Deutschen Haus, um mit Athlet*innen in Kontakt zu treten und schöne Erinnerungsfotos zu ergattern.

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Was ein Tag: DOJL trifft Magdalena Neuner und Innenminister de Maizière

Die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver waren ihre Spiele. Magdalena Neuner gewann in Kanada zwei Goldmedaillen und drückte den Rennen in Whistler ihren Stempel auf. Mittlerweile hat die erfolgreiche Biathletin ihre Karriere beendet. Trotzdem ist sie in Sotschi mit dabei. Als Designerin hat sie für adidas eine Mütze der offiziellen Olympiaeinkleidung der deutschen Mannschaft kreiert. Nun genießt sie ihre wettkampffreie Zeit im Zeichen der Ringe.

Im Deutschen Haus traf Neuner eine Gruppe des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL). Die Doppelolympiasiegerin stand den jungen Athleten Rede und Antwort. Dabei sprachen sie über ihre Karriere, ihre Erfolge und ihr Karriereende. „Mich hat überrascht, dass sie den Biathlonsport gar nicht vermisst. Ich hatte eigentlich gedacht, dass jetzt hier in Sotschi das Feuer wieder da sein müsste. Aber das ist bei Neuner nicht der Fall", erklärte Sven Holländer. Der Zehnkämpfer war nichtsdestotrotz begeistert von der Möglichkeit, die ehemalige Spitzensportlerin zu treffen. „Es war sehr interessant, mit Magdalena Neuner über ihre Karriere und ihr Karriereende zu reden", bilanzierte Sven.

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DOJL zwischen Bildung und Natur

   

Am Ende der ersten Woche in Sotschi stand das Seminar- und Kulturprogramm im Fokus des Deutschen Olympischen Jugendlagers. Am Morgen erhielten die Jugendlichen interessante Informationen zu den Themenfeldern Engagementförderung, Interkulturelle Kommunikation und Doping-Prävention. Die Betreuer sowie Dominic Müser, der als Leiter der Abteilung Prävention der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) den Workshop zum Thema Doping-Prävention ergänzte, leiteten die Seminare.

Lea Lieberich arbeitet schon im Ehrenamt. Als Jugendtrainerin und Jugendsprecherin übernimmt die Langläuferin im Kinder- und Jugendzirkus Bellissama Polaris wichtige Aufgaben. „Für mich ist Engagement eine freiwillige Arbeit, die einfach Spaß macht", sagte Lea. Im Workshop lernte sie vor allem neue Möglichkeiten kennen. Der Schwerpunkt lag dabei auf den vielen Facetten des Ehrenamts innerhalb der Deutschen Sportjugend (dsj). „Ich war mir der Möglichkeiten innerhalb der dsj, aber auch in den Fachverbänden gar nicht bewusst. Vor allem die J-Teams hören sich interessant an", fasste Lea den Workshop zusammen.

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