Unterrichtsmaterialien

Beginnend mit den Olympischen Spielen in Seoul 1988 hat das ehemaligen NOK für Deutschland Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die Deutsche Olympische Akademie setzt nun diese Tradition fort.

Die Unterrichtsmaterialien "Olympia ruft: Mach mit!" enthalten Informationen über die historische Entwicklung der Olympischen Spiele, aktuelle olympische Ereignisse und Perspektiven sowie Unterrichtsvorschläge und Arbeitsblätter für die Schülerinnen und Schüler. Die Anregungen sind so angelegt, dass sie in Einzelstunden des Fachunterrichts ebenso umgesetzt werden können, wie in fächerübergreifenden Unterrichtsprojekten oder bei der Durchführung einer „olympischen Woche", die von der gesamten Schulgemeinde gestaltet werden könnte.

Die DOA hofft damit, den Schülerinnen und Schüler die Faszination der Olympischen Spiele und die damit verbundenen olympischen Werte - wie zum Beispiel Fairplay oder Teamgeist - näher bringen zu können.

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Lernen von den Spielen

Lernen von den SpielenSpiele soll man spielen – und wenn es sich um die Olympischen handelt, sollen sie auch gefeiert werden. Aber: Man kann auch von den Spielen lernen. Dies jedenfalls suggerieren Titel und Intention der „Hintergrundinfos und Aufgaben für die Sekundarstufe I", die am vorigen Freitag (4. Februar) im Rahmen einer Pressekonferenz in München vorgestellt wurden. Und dies durchaus zu Recht. Schließlich verfolgt die Olympische Bewegung mit ihren Spielen seit jeher auch einen pädagogischen Anspruch, namentlich das Bestreben, junge Menschen für die Werte des Sports zu begeistern, um selbige auch für deren „richtiges Leben" nutzbar zu machen.

Vor diesem Hintergrund versteht sich auch das Engagement der Bewerbungsgesellschaft München 2018 im Sinne einer Olympischen Erziehung, das etwa durch die gemeinsam mit der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daume anlässlich der Winterspiele von Vancouver gewährleistete und vornehmlich bayerischen Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellten Sonderausgabe der bewährten Unterrichtsmaterialien „Olympia ruft: Mach mit!" zum Tragen kam. Die gute Resonanz der Schulen war der Ausgangspunkt für entsprechend weiterführende Überlegungen, die mit der hier in Rede stehenden Handreichung „Lernen von den Spielen" einen neuen Ausdruck fand.

Mit Unterstützung der vor Ort ansässigen BMW Group konnte ein 113 Seiten umfassendes, professionell gestaltetes und anregendes Angebot für die Sekundarstufe I vorgelegt werden, das sich zum Einsatz in unterschiedlichen Unterrichtsfächern eignet. So bieten sich unter den Stichworten „Sport, Nachhaltigkeit, Gesellschaft" umfangreiche Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Olympischen und Paralympischen Spiele, während deren – mögliche – Zukunft mit den Eckdaten der Bewerbung Münchens um die Ausrichtung der Winterspiele des Jahres 2018 beleuchtet wird.

Ungeachtet des positiven Grundtenors werden aber auch kritische Fragen, wie etwa die Folgen des Dopings, keineswegs ausgeblendet. Hierzu, wie zu den übrigen Themenkomplexen finden sich zahlreiche Vorschläge für Arbeitsaufträge zur weiteren Erschließung der olympischen Thematik durch die Schülerinnen und Schüler.

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Wege nach Olympia: Ein Reisebegleiter

Richtet sich die Deutsche Olympische Akademie mit ihren Initiativen, Veranstaltungen und Publikationen an Adressaten unterschiedlicher Art, ist der von ihr vorgelegte „Reisebegleiter" speziell den Mitgliedern der Deutschen Olympiamannschaft zugedacht.

Ist ihr Reisegepäck schon schwer genug, dürften die handliche Broschüre mit dem Titel „Wege nach Olympia" freilich keine weitere Belastung, sondern vielmehr eine Bereicherung darstellen, wird doch interessierten Athletinnen und Athleten sowie den sie begleitenden Betreuern und Journalisten die Möglichkeit geboten, sich kompakt und einschlägig über Land und Leute sowie über die Geschichte der Olympischen Spiele und die Bedeutung der Olympischen Idee zu informieren.

13. Europäischer Fairplay Kongress

„Die Olympischen Werte und die Zukunft des Sports": Ein Bericht des 13. Europäischen Fairplay-Kongress

Da das gesprochene Wort im Bewusstsein der Zuhörer allenfalls in Ausnahmefällen mehr als nur flüchtige Spuren hinterlässt, kann eine nachhaltigere Wirkung nur durch die verschriftete Form gewährleistet werden. Eben diese Erkenntnis hat die Verantwortlichen des vorliegenden Bandes in ihrem Bemühen geleitet, dem 13. Europäischen Fairplay-Kongress zu einem bleibenden Mehrwert zu verhelfen. Zumal die Qualität der Vorträge und Diskussionen den gegebenen Aufwand sicher rechtfertigt und einen entsprechenden Nutzen verspricht.

Inhaltsverzeichnis

Diese Publikation kann über den Online-Shop der DOA bestellt werden.

Im Dienste der Olympischen Idee

DOA-Publikation erinnert an IOC-Session von 1909

Die Aufarbeitung historischer Begebenheiten erscheint umso wertvoller, je augenscheinlicher sie sich mit einem gegebenen Anlass verbindet. Im Falle der IOC-Session von 1909 spannte die Tagung der IOC Exekutive am 13./14. August diesen Jahres in Berlin den historischen Bogen.

Ende Mai/Anfang Juni vor 100 Jahren hatten sich Baron Pierre de Coubertin und 21 seiner Kollegen zur 12. Session des olympischen Führungsgremiums erstmals auf deutschem Boden und zwar ebenfalls in Berlin und dort im Preußischen Herrenhaus versammelt, um über drängende Fragen der olympischen Zukunft zu diskutieren und entsprechende Entscheidungen zu fällen.

Zu Hintergründen, Verlauf und Ergebnissen der mehrtägigen Veranstaltung hat die Deutsche Olympische Akademie rechtzeitig zum oben genannten Anlass eine Publikation vorgelegt. Unter dem Titel "Im Dienste der Olympischen Idee" vermitteln die Autoren Andreas Höfer und Karl Lennartz auf 96 reich illustrierten Seiten und anhand zahlreicher zeitgenössischer Dokumente einen fundierten Einblick in das durchaus bedeutsame Ereignis, den Zeitgeist und den historischen Kontext.

Der DOSB-Präsident äußerte sich ebenso lobend über das zweisprachige "wirklich gelungene Werk", wie IOC-Präsident Jacques Rogge, dem wie den übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Exekutiv-Sitzung der Band ausgehändigt worden war.

Als zweite historische Reminiszenz überreichte Thomas Bach seinen Gästen auch die Nachprägung einer Medaille, die Coubertin zur Erinnerung an die Gründung des IOC hatte prägen lassen und 1909 seinen

Berliner Gastgebern zum Dank verlieh. Die mit Genehmigung des IOC erfolgte Nachprägung war von der DOA angeregt worden. Bei Interesse an der Publikation erteilt die DOA-Geschäftsstelle nähere Auskunft.

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Olympische Erziehung in Schule und Verein

Im Sinne ihres satzungsgemäßen Auftrags hat sich die Deutsche Olympische Akademie einer Förderung der Olympischen Erziehung verschrieben und in ihrem Arbeitsprogramm entsprechende Maßnahmen - wie etwa die Unterrichtsbroschüre "Olympia ruft: Mach mit!" - verankert. Freilich unterstützt die Akademie im Rahmen ihrer Möglichkeiten aber auch Initiativen und Projekte, die anderorts im Dienste dieser Zielsetzung ergriffen werden.

Ein Beispiel dafür ist die Publikation "Olympische Erziehung in Schule und Verein", für deren Inhalt die vielfach ausgewiesenen Experten Prof. Dr. Roland Naul (Universität Gesamthochschule Essen), Rolf Geßmann (Deutsche Sporthochschule Köln) sowie Uwe Wick (Universität Gesamthochschule Essen) verantwortlich zeichnen.

Da es sich um ein sehr hilfreiches Kompendium mit "Grundlagen und Materialien" für die Hand der auch von der DOA immer wieder als Zielgruppe angesprochenen Multiplikatoren einer Werteerziehung in Schule und Verein handelt, hat die DOA gerne die Herausgeberschaft übernommen.

Das Buch bietet Grundlagen und Materialien für die Aus- und Fortbildung. Es richtet sich an Studierende der Sportwissenschaft, einschließlich Lehramt Sport, an Lehrkräfte im Schulsport, Übungsleiter und Trainer in Sportvereinen, an Lehrteams und Bildungsreferenten in Landesportbünden und Sportfachverbänden, aber auch an andere ehrenamtliche Helfer und Förderer des Sports im Deutschen Olympischen Sportbund.

Die verschiedenen Textsorten und Arbeitsmaterialien sind zu drei Modulen für eine olympische Erziehung zusammengestellt worden: In Modul 1 werden die Olympischen Spiele näher vorgestellt, um so das Ereignis kennen zu lernen, seine Idee und Geschichte zu begreifen. In Modul 2 werden die verschiedenen pädagogisch-didaktischen Grundlagen der Olympischen Erziehung dargelegt. In Modul 3 erfolgt schließlich der Übergang von der Theorie zur Praxis der Olympischen Erziehung mit Beispielen für den Schulsport in der Primar- und Sekundarschule sowie mit Praxisbeispielen für die Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein.

Olympische Charta 2014

2014 ist eine unter der Herausgeberschaft der Deutschen Olympischen Akademie erschienen. Für die Übersetzung der verbindlich nur in den offiziellen IOC-Sprachen Englisch und Französisch veröffentlichten Charta zeichneten die beiden ausgewiesenen Experten Prof. Dr. Christoph Vedder (Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht sowie Sportrecht an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg) sowie Prof. Dr. Manfred Lämmer (Leiter des Instituts für Sportgeschichte der Deutschen Sporthochschule Köln) verantwortlich.

Olympische Charta öffnen (englische Fassung)!

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Gründungsfestakt der DOA

Der Vorstand der Deutschen Olympischen Akademie konnte bei der Mitgliederversammlung in Hamburg 2008 gleichsam druckfrisch die Dokumentation des Festaktes zur Gründung der DOA, Anfang Mai 2007 im Frankfurter Goethe-Haus vorlegen. Damit kam man auch einem vielfach geäußerten Wunsch nach, den vielbeachteten Festvortrag des Tübinger Moraltheologen Dietmar Mieth zugänglich zu machen. Eine limitierte Auflage der Publikation ist bei der DOA-Geschäftsstelle erhältlich.

Inhalt der Dokumentation

Alpheios

AlpheiosDie Deutschen Olympischen Akademie (DOA) sieht es als eine angenehme Pflicht, nicht nur ihre Mitglieder und Partner über die DOA-Aktivitäten zu informieren, sondern auch all jene auf dem Laufenden zu halten, die der DOA auf gleichsam informelle Weise verbunden sind. Dies wird als ein Service verstanden, der im Übrigen auch für die Akademie selbst von nicht geringem Nutzen ist. Auch auf diese Weise nämlich bleibt ein Dialog mit vielen Freunden und Förderern der von der gemeinsam vertretenen Sache, auf deren Engagement die Akademie auch in Zukunft angewiesen ist.

Die Beiträge mögen auch „zur Diskussion" aktueller olympischer Themen sowie zu Fragen der „Olympischen Erziehung" im vorderen Teil der des Alpheios hilfreich sein. Wie gehabt wird der Alpheios nämlich nicht nur als ein Mittel der Information, sondern auch als ein Forum der Diskussion verstanden.


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