Balance auf schmalem Grat: Olympismus in der modernen Welt
Die DOA hat die Sieger ihres Akademischen Wettbewerbs, bei einem Festakt an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig, ausgezeichnet.
Sieht man von gelegentlichen Eheschließungen in europäischen Königshäusern ab, darf man wohl die Olympischen Spiele als das globale Weltereignis unserer Zeit bezeichnen. Schon die Einschaltquoten sprechen für ihre herausragende Bedeutung im Spektrum öffentlicher Aufmerksamkeit, zumal sich das Großfest des Sports nach wie vor als ein Politikum und immer mehr auch als ein Wirtschaftsfaktor darstellt. Vor diesem Hintergrund mag die Beobachtung befremdlich erscheinen, dass die olympische Thematik im universitären Kontext, namentlich in Lehre und Forschung, seit geraumer Zeit an Relevanz verliert.



