Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

Zu Gold kombiniert: DOJL begeistert von Erik Frenzel

Gold für Deutschland und wieder jubelt das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL). Erik Frenzel wurde im Einzelwettbewerb der Nordischen Kombination seiner Favoritenrolle gerecht und holte den Olympiasieg. „Ich habe von Anfang an daran geglaubt, dass Erik gewinnt. Er hatte enormen Druck. Ich bin beeindruckt, wie er damit umgegangen ist", sagte Laura Bückle. Für die Langläuferin war es der erste Besuch bei einem Wettkampf der Nordischen Kombination. Die DOJL-Teilnehmerin war von dem gesamten Wettbewerb fasziniert. „Ich werde mir auf jeden Fall noch einmal in Deutschland einen Wettkampf angucken", sagte Laura.

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Doppelter DOJL-Jubel an der Rodelbahn

Gleich zweifachen Grund zum Jubeln hatten die Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) am vierten Wettkampftag der Olympischen Spiele in Sotschi. Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner holten auf der Rodelbahn Gold und Silber in der Einzelkonkurrenz. Die beiden Deutschen wurden im Ziel von Jugendlichen des DOJL frenetisch begrüßt und bejubelt. „Die Überlegenheit von Geisenberger und Hüfner war beeindruckend. Sie haben mal wieder bewiesen, dass Deutschland im Rodeln eine Vorreiterrolle einnimmt", analysierte Julia Taubitz. Die Rodlerin, die vor wenigen Wochen Dritte bei der Weltmeisterschaft der Juniorinnen wurde, zeigte sich auch von der Atmosphäre an der Strecke begeistert. „Die Zielkonstruktion ist toll. Durch die Nähe zur Bahn kommt eine tolle Stimmung auf", beschrieb Julia.

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Sotschi entdeckt und spannende Einblicke im Talk gewonnen

Nach zwei erfolgreichen Wettkampftagen stand am Montag die Kultur des Gastgeberlandes im Vordergrund. Nach einer gut halbstündigen Busfahrt erreichten die Teilnehmer das Stadtzentrum von Sotschi. Dort besichtigte die Gruppe zuerst den „Baum der Freundschaft" in einem idyllischen Park. Das Gewächs hat eine lange Tradition und trägt 45 verschiedene Zitrusfrüchte. Was seinerzeit als wissenschaftliche Spielerei begann, entwickelte sich seit den 1950-er Jahren zu einem Symbol der Völkerverständigung. Bedeutende Persönlichkeiten aus mittlerweile 167 Ländern verewigten sich mit Plaketten und beteiligten sich mit einer Pfropfung an der Spezialzüchtung. Die zahlreichen Gastgeschenke der Besucher füllen sogar ein eigenes Museum. Danach ging es weiter zu Fuß durch die Stadt. Die sympathische Fremdenführerin hatte Anekdoten zu den zahlreichen grünen Gärten parat. „Durch die vielen Parks wirkt die Innenstadt total grün. Und es ist schon verrückt, wenn man hinter Palmen in der Ferne die schneebedeckten Berge sieht", sagte Aaron Appelhans. Sichtlich genoss der 18-jährige Skilangläufer aus dem Sauerland die Sonne und die frühlingshaften Temperaturen.

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