Internationalismus in der Olympischen Bewegung
Der Spitzensport und auch die Olympischen Spiele sind in letzter Zeit immer wieder durch Berichte über Doping und Korruption in die Schlagzeilen geraten. Dass aber gerade die Olympischen Spiele von einer Idee der Völkerverständigung und friedlichen Koexistenz der Menschen ausgehen, wurde von einer Veranstaltung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Titel „Internationalismus in der Olympischen Bewegung" nahmen am Freitag den 22. Mai über 70 Teilnehmer*innen auf Einladung von Univ.-Prof. Dr. Holger Preuß vom Institut für Sportwissenschaft sowie der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) an einem Symposium teil, um über die Idee und Wirklichkeit des Internationalismus zwischen Staaten, Kulturen und Menschen zu diskutieren.

„Unserer Anliegen ist es, im Blick auf drängende und übergreifende Fragen des Sports miteinander ins Gespräch zu kommen." Mit diesen Worten begrüßte Vorstandsmitglied Ingo-Rolf Weiss im Namen der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) die zahlreichen Gäste. Viele waren der Einladung ins Wiesbadener Schloss Biebrich am 15. Mai gefolgt, um sich mit dem Leistungsgedanken in Sport und Gesellschaft zu beschäftigen.
Gemäß ihres Erziehungsauftrages hat die Deutsche Olympische Akademie (DOA) auch anlässlich der Olympischen Spiele in Peking Unterrichtsmaterialien für Schulen entwickelt und bundesweit angeboten. Während die weiterführenden Schulen auf ein umfassendes Internetangebot zurückgreifen konnten, wurden den ca. 20.000 Grundschulen kostenlos attraktive Unterrichtsbroschüren mit Informationstexten und Arbeitsblättern sowie vielfältigen Anregungen zur Gestaltung von Projekten bzw. Olympiatagen zum Thema „Olympia ruft: Mach mit!" zur Verfügung gestellt.
Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) gratulierte Prof. Walther Tröger ganz herzlich zur Vollendung seines achtzigsten Lebensjahres.