Von der Antike bis in die olympische Gegenwart
Das 26. Postgraduierten-Seminar an der Internationalen Olympischen Akademie
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| Michael Renz (3.v.l.) und die übrigen männlichen Postgraduierten nach der Verleihung ihrer Urkunden. |
Die Internationale Olympische Akademie (IOA) in Griechenland ist seit jeher ein Ort des Lernens, der Diskussion und des internationalen Austauschs. Einmal im Jahr beheimatet sie in diesem Rahmen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, die zur Olympischen Bewegung forschen. Dieses Postgraduierten-Seminar fand vom 8. bis 30. Mai zum 26. Mal in Olympia statt. Dabei kamen 25 Postgraduierte aus 21 Ländern unweit der antiken Kultstätte zusammen, um sich einem intensiven akademischen Programm aus Vorlesungen, Workshops und Diskussionsrunden zu widmen. Als deutschen Vertreter entsandte die Deutsche Olympische Akademie (DOA) Dr. Michael Renz von der Universität Bayreuth zum Seminar.
Das akademische Programm beinhaltete Vorlesungen von Hochschulprofessoren und Gastdozenten aus fünf Ländern – von den antiken Olympischen Spielen über die Olympische Bewegung der Moderne bis zu ethischen Aspekten des Olympismus war dabei eine große thematische Bandbreite geboten. Die beeindruckende historische Kulisse wurde mitunter in das Vorlesungsprogramm eingebunden: „Der Dekan der IOA, Prof. Konstantinos Georgiadis, hat seine Vorlesungen in den archäologischen Komplex verlegt, wodurch wir einen unvergesslichen Zugang zu den mythologischen und kulturellen Hintergründen der Olympischen Spiele der Antike erhielten“, blickt Michael Renz auf einen der Höhepunkte des Seminars zurück.



