Ein Festtag im Zeichen der Werte des Sports
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| Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper bei der Eröffnung der Fachkonferenz. |
Fachkonferenz zum 10-jährigen Jubiläum der Deutschen Olympischen Akademie
Werte vermitteln, für ethische Prinzipien eintreten und die Entwicklung der Olympischen Bewegung konstruktiv-kritisch begleiten: Diese Aufgaben der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) sind in der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor – darin waren sich die Redner und Gratulanten einig, die am 16. Mai zum 10-jährigen Jubiläum der Akademie zusammenkamen. Unter dem Motto „Für die Werte des Sports – 10 Jahre Deutsche Olympische Akademie“ veranstaltete die DOA für rund 100 geladene Gäste aus Sport, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft eine Fachkonferenz im Haus des Deutschen Sports.
Herausforderungen der Olympischen Bewegung im Blick
Die Feierlichkeiten sollten aber weniger Rückschau, sondern vor allem Diskussionsforum sein, um gegenwärtige Herausforderungen zu analysieren und den Blick auf die zukünftige Arbeit der DOA zu richten. Im Beisein zahlreicher langjähriger Wegbegleiter der DOA betonte die Vorsitzende Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper gleich zum Veranstaltungsbeginn die Notwendigkeit, weiterhin „geeignete Maßnahmen für die Verankerung olympischer Werte in der Bevölkerung, insbesondere im Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen, zu entwickeln und umzusetzen.“ Der Vorstandsvorsitzende des DOSB, Dr. Michael Vesper, bekräftigte, dass die olympischen Werte „Auftrag und Messlatte zugleich“ sein müssten.



Unter dem Motto „Research – Responsibility – Relevance in der Sportwissenschaft“ finden am 26. Februar 2016 erstmals die Ommo Grupe Lectures statt. Das Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen gedenkt damit dem Wirken von Prof. Dr. Dr. h.c. Ommo Grupe. Der „Nestor der Sportwissenschaft“ war ein entscheidender Wegbereiter für die Etablierung der Disziplin an deutschen Universitäten. Er stand über viele Jahre dem Deutschen Olympischen Institut, der Vorgängerorganisation der Deutschen Olympischen Akademie (DOA), vor. Seine zukunftsweisenden Reflexionen über die Stellung des Sports in der Gesellschaft sind weiterhin hochaktuell.