Olympic Day

Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 130 Länder am Olympic Day. Von Südafrika bis Norwegen, von Kanada bis Australien feiern damit Millionen Menschen die olympischen Werte. Der Olympic Day markiert den Gründungstag des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 23. Juni 1894. Alle Nationalen Olympischen Komitees sind durch das IOC dazu aufgerufen.

Das Besondere am Olympic Day: Er verbindet Sport und Bewegung mit den olympischen Werten. Unter dem Motto „Move" (Bewegen), „Learn" (Lernen) und „Discover" (Entdecken) können Menschen aller Altersgruppen ein breites Sportartenprogramm ausprobieren, Sportstars treffen, an Mitmach-Aktionen und vielen attraktiven Angeboten rund um die Faszination Olympia teilnehmen.

Ausrichter des Olympic Day in Deutschland ist die Deutsche Olympische Akademie (im Auftrag des DOSB).

Saskia Langer: Ein „Role Model" auf Entdeckungstour beim Olympic Day

Sie ruderte gegen Olympiasieger, übte ihren Golfabschlag, turnte, balancierte und spielte Rollstuhlbasketball. Etwas mehr als drei Wochen ist es nun her, dass in Köln über 2.000 Kinder und Jugendliche gemeinsam mit deutschen Sportstars den Olympic Day 2015 feierten. Mittendrin im sportlichen Getümmel: Saskia Langer, die sich getreu dem Motto „Move – Learn – Discover" ebenfalls in fast allen Sportarten ausprobierte, die von der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und über 25 Kooperationspartnern angeboten wurden.

Als Rennrodlerin nahm Langer 2012 an den ersten Olympischen Jugend-Winterspielen in Innsbruck teil und gewann dabei gleich doppelt Silber – sowohl im Einzel- als auch im Teamwettbewerb. Nach ihrem Rücktritt wurde die 19-Jährige in diesem Jahr zur Jugendbotschafterin („Youth Ambassador") der Youth Olympic Games 2016 in Lillehammer (Norwegen) ernannt. Dort wird Langer, die im Herbst ein Psychologie-Studium beginnen möchte, die deutsche Mannschaft unterstützen und ihren Nachfolgerinnen und Nachfolgern zur Seite stehen.

Im Deutschen Sport & Olympia Museum blickte Saskia Langer über den Tellerrand ihrer eigenen Sportart hinaus und ließ sich kaum etwas entgehen: Von Golf und Hockey bis hin zu Rollstuhlbasketball und Stocksport. Sie probierte fast jede Disziplin und stellte damit ihre vielseitigen Fähigkeiten unter Beweis. Zudem assistierte sie den Kindern und Jugendlichen bereitwillig bei ihren sportlichen Versuchen. Von dem breiten Angebot zeigte sich Langer begeistert: „Es war einfach toll – so viele Sportarten auf einem Fleck. Da gab es auch für mich als ehemalige Leistungssportlerin noch ganz viel zu entdecken. Ich hatte großen Spaß!"

Anfang Oktober wird Langer zusammen mit allen angehenden Jugendbotschafterinnen und Jugendbotschaftern in einem Seminar des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vorbereitet. Auf ihre Aufgabe freut sich die Sächsin jedenfalls sehr: Es sei für sie „eine Herzensangelegenheit, den jungen Sportlerinnen und Sportlern dabei zu helfen, die Balance zwischen Sport und Bildungsprogramm zu finden".

Sicherlich wird Saskia Langer ihr Amt in Lillehammer mit mindestens ebenso viel Engagement und Begeisterung ausfüllen wie ihre Rolle als „role model" beim Olympic Day 2015.

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